Das schamanische Medizinrad
Hier ist das Medizinrad beschrieben, wie es im peruanischen Schamanismus, vermittelt und insbesondere über die Q'ero überliefert wurde und von der Four Winds Society (Alberto Villoldo) gelehrt wird.
Vier Ebenen, den Himmelsrichtungen zugeordnet, die wie ein Kreis immer wieder zueinander hinführen, so könnte man das Medizinrad beschreiben. Es geht um vier Seinsbereiche, um vier Energien, die einander bedingen, aufeinander aufbauen. Keine ist hierbei schlechter oder besser als die andere, ebenso, wie es bei den vier Himmelsrichtungen ist.
Jede Himmelsrichtung kann als Bild dafür verstanden werden, was eine Richtung des Medizinrads bedeutet:
- im Süden, dort wo die Sonne voll scheint, ist das irdische Leben, die Inkarnation, alles "Weltliche" zu finden.
- Der Westen, die Seite des Sonnenuntergangs, steht für Sterben und Vergehen, ebenso für den Mut, seine Ängste zu überwinden und sich allem zu stellen, was da kommen mag.
- Im Norden, die Seite, wo die Sonne nie scheint, ist die Seite des Jenseits, ebenso steht sie für den Seelenwillen, die Seelenherkunft und den Weg.
- Der Osten ist die Seite des Sonnenaufgangs, der Göttlichkeit, der Anbindung an das Göttliche, ebenso des Neubeginns und der Kraft, diesen zu gestalten.
Die Medizin dieses Rades ist die Heilung, die man erfährt, wenn man es durchschreitet. Heilung als Ganzwerdung, als Versöhnung mit sich selbst, seiner Seele, seinem Dasein, seinem Weg. Sich selbst, sein Leben und seine Bestimmung zu erkennen und anzunehmen und sich so zu lieben, wie man ist, ist mehr als alle weltliche Medizin vermag.
Süden - die Welt und das Leben

Diese Himmelsrichtung des Medizinrads steht für unser tägliches Leben, unser Dasein in der Welt, doch ebenso für die Welt als Ganzes, ja, für unser ganzes Universum. Und doch wird sie in vielen spirituellen Traditionen unteschätzt: sie zielen darauf ab, die Welt zu überwinden (Christentum), aus dem Rad der Inkarnationen auszusteigen (östliche Religionen) oder sich einen guten Platz im Paradies zu verdienen (Islam). Der einzige Wert des irdischen Daseins scheint darin zu liegen, es wieder loszuwerden.
Doch damit verkennt man den wahren Wert des Südens. Er ist, aus Sicht der Andentraditionen, die Seite von Pachamama, wobei "Pacha" Raum und Zeit bedeutet, "Mama", ist diejenige, die Raum und Zeit, hervorbringt. Im Süden ist also alles zu finden, was unser weltliches Leben ausmacht. Pachamama ist nicht getrennt von uns, denn wir haben einen physischen Körper und sind so Teil von Pachamama.
Der Süden, die Welt, ist die Seite der Wirkung: er wird durch die anderen Himmelsrichtungen hervorgebracht. Das weltliche Sein ist also die Folge dessen, was auf anderen Ebenen bewirkt wird: den Gedanken und Gefühlen (Westen), Bildern und Eindrücken (Norden) sowie Energien, Prägungen und Absicht (Osten). Das bedeutet: wir erschaffen jederzeit die Welt, in der wir leben.
Dies ist der große Wert des Südens: hier erleben wir das manifestierte Ergebnis unserer Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze, Prägungen und der Verflechtung mit allen Mitgeschöpfen. Gefällt uns unser Leben, unsere Welt so, wie sie ist? Oder sehen wir hier Verbesserungspotenzial? Das Geheimnis ist: alles, was uns im Äußeren stört, ebenso alles, was wir schön finden, ist Spiegelbild unseres eigenen Inneren. Wollen wir im Weltlichen etwas verändern, ist Heilarbeit im Inneren der beste Weg dorthin.

Das zweite Geheimnis: die gesamte Schöpfung, unser gesamtes Universum ist belebt, lebendig und bewusst. Deswegen sollten wir mit aller Schöpfung als etwas Lebendigem umzugehen. Wir sind aus höherer Sicht hier, um uns unserer Aufgabe und Verantwortung als Erdenhüter bewusst zu werden. Dies ist die wahre Bedeutung des biblischen Auftrags, uns die Erde untertan zu machen: nicht als Ausbeuter, sondern indem wir Verantwortung übernehmen und so zu wahren Erdenhütern werden.
Das Krafttier des Südens im Medizinrad ist die Schlange. Sie hat mit dem ganzen Körper Kontakt zur Erde. Ebenso zeigt sie uns, dass wir unser bisheriges Leben, wenn es uns nicht gefällt, in einem Zug abstreifen können wie die Schlange, wenn sie sich häutet. So, wie sie ihre Haut abstreift, dürfen auch wir unsere alte Haut aus unliebsamen Gedanken, Gefühlen, Bildern und Prägungen abstreifen.
Das beinhaltet auch die Geschichten, die wir um unsere Erlebnisse herum erzählen und sogar Traumata. Dieses Abstreifen geschieht in der
schamanischen Illumination:
hier lassen wir das Dunkle, Schwere aus unserem eigenen Leben
gehen, damit unser inneres Licht wieder leuchtet und uns auf den Weg der Schönheit führt.
Westen - der Tod und die Überwindung
Hand aufs Herz: hast Du Angst vor dem Tod? Er ist vielleicht das größte Tabu unserer westlichen Zivilisation. Wenn vom Tod die Rede ist, wird es vielen unheimlich. In Cartoons ist er als Sensenmann, oft als Skelett dargestellt. Doch der Tod gehört zum Leben wie das Wachsein zum Schlaf. Beides benötigt einander, das eine existiert nur mit dem anderen zusammen. Darum geht es in der Westrichtung des Medizinrads.
Sterben zu lernen ist dasselbe, wie loslassen zu lernen. Wie wollen wir jemals etwas Neues ins Leben kommen lassen, wenn dafür nicht etwas Altes Platz macht? Selbst bei neugeborenen Kindern ist dies so: sie lassen in den ersten Lebensmonaten und -jahren die Erinnerung an das alte, vorherige Leben los. Damit das Neue Platz hat. Nur so können wir im Hier und Jetzt sein. Sterben zu lernen ist somit eine der edelsten Aufgaben eines Schamanen, und das möglichst bewusst.

Neuem in die Augen zu schauen, es furchtlos anzugehen, dazu bedarf es Mut. Die Ängste loszulassen, zu überwinden, ist somit eine besondere Aufgabe der Westrichtung. Viel von der Gewalt und dem Hass in dieser Welt beruht auf Ängsten. Todesangst, die Angst, ungeliebt zu sein oder zu wenig zu bekommen. Es mangelt vielen an Vertrauen. Wer im wahren Vertrauen lebt, der wagt den Schritt ins Unbekannte.
Die Heilarbeit des Westens besteht somit darin, die Ängste loszulassen und ins Vertrauen zu gehen. Das Vertrauen in sich selbst, die eigene Stärke, das eigene Göttliche. Zu vertrauen darauf, dass man es selbst schaffen kann, dass alles, was man benötigt, bereits in bestmöglicher Form in einem selbst vorhanden ist.
So ist die Befreiung von Fremdenergien eine der wichtigsten Aufgaben des Westens. Hierzu gehören Besetzungen, also die Anwesenheit fremder Seelenanteile, Seelen, anhaftende Gedanken anderer ebenso wie Flüche und Schwüre. Auch Ahnenverstrickungen werden im Westen gelöst.
Ebenso gilt es zu erkennen, dass es unnötig ist, andere energetisch durch Befehle, Flüche, jegliche zwingende Beeinflussung seinem Willen zu unterwerfen. Wer in sich ruht, bedarf dies alles nicht und kann jeglichen Zwang, der doch nur die Folge von Ängsten ist, loslassen.

Die wahre Kraft ist die Liebe, Liebe zu sich selbst und alles um sich herum. Man nimmt es an so, wie es ist, da man erkennt, dass man es selbst hervorgebracht hat, wie wir im Süden gelernt haben. So wird man, bildlich gesehen, zu einem "Krieger des Lichts" statt der Dunkelheit, und die treibende Kraft ist die Liebe.
Der Archetyp des Westens ist der Jaguar: er hat keine Feinde. Er ist der Herr des Dschungels, der Herr über Leben und Tod. Er braucht nichts zu fürchten, er lebt in seiner Kraft. Noch niemand, kein Wesen, ist gegen seinen inneren Seelenwillen gestorben, und wenn der Jaguar zuschlägt, weiß er, dass das Wesen, das er tötet, seelisch für diesen Weg bereit war.
In der Andentradition ist der Jaguar im Medizinrad derjenige, der den Weg vom Diesseits ins Jenseits geleitet. Der frei ist von der Schwere der Erde, denn Schwere wären Hass und Ängste. Er ist so leicht, dass er sogar die - bildliche - Brücke des Regenbogens überschreiten kann, die als Verbindung von Diesseits und Jenseits gilt. Auf ihr muss man so leicht sein wie Licht, um nicht herabzufallen. So ist der Regenbogen die Verbindung der sichtbaren mit der unsichtbaren Welt. Kannst Du darauf vertrauen, dass dieses Licht Dich trägt?
Norden - die wahre Heldenreise
Einen wahrhaft eigenen Weg zu gehen, wer kann dies schon von sich behaupten? Da ist doch so viel, was einen davon abhält: gesellschaftliche Vorschriften, die Familie, die Notwendigkeiten. All das, was man meint, tun zu müssen und was einem doch Korsett ist, von dem man spürt, dass es einen in seiner Bewegungsfreiheit hemmt.
Wann ist man denn wirklich nur man selbst? Spielt keine Rolle, die gerade von einem erwartet wird oder die man selbst meint, erfüllen zu müssen? Als Chef/in oder Angestellte/r, als Mutter oder Vater, als Kind, in Freizeit, Hobby, Beruf, Leben: wann ist man authentisch man selbst und wann funktioniert man nur so wie man meint, dass man zu sein hätte? Wann geht man wirklich seinen eigenen Weg?

Den eigenen Weg zu gehen erfordert viel: das Bisherige loszulassen, große Veränderungen in seinem Leben zu wagen. Das abzulegen, was einen bisher davon abgehalten hat, man selbst zu sein. Die Bequemlichkeit des Gewohnten zu verlassen. Einen Weg zu gehen, der einem kaum zu bewältigen erscheint, größer, als man selbst. Das ist die Nordrichtung im Medizinrad: Man hat die Vergangenheit losgelassen (Süden), man ist gestorben (Westen), nun gilt es, einen neuen Weg zu finden.
Ein eigener Weg bringt Herausforderungen mit sich. Hier werden einem Dinge geschehen, die man nicht voraussehen konnte. Wo man sich bewähren muss. Doch wenn alles Bewusstsein ist und aus diesem hervorgeht, wenn die Welt sich Dir so gestaltet, wie Du innerlich bist: was soll Dir schon geschehen? Es kann Dir auf diesem Weg nur das widerfahren, was auch in Dir ist. So lernst Du Dich selbst besser kennen und verstehen, erkennst, wer Du wirklich bist.
Dies ist die wahre Heldenreise, um die es geht: erkennst Du Dich selbst in Deiner Besonderheit, Deiner Individualität? Oder bist Du ein austauschbares Glied in der Menge? Du weißt, was Du bewunderst, wen Du anhimmelst. Die goldene Regel hierbei ist: alles, was Du bewunderst, ist als Möglichkeit in Dir selbst vorhanden. Vertraue Deinen Fähigkeiten, Deine wahren Wünsche werden Dich leiten.
Hiebei alles von sich anzunehmen, die geliebten wie die ungeliebten Seiten, ist eine Kunst der Nordrichtung. Deswegen gehört hierher auch die Seelenrückholung. Bist Du bereit, auch die Teile von Dir, die Schmerzen und Leid erfahren haben, zurückzuholen als Deine eigenen?
In den östlichen Religionen erzählt man sich, dass ein jeder, der alle Seelenanteile wieder zu sich genommen hat, vollständig erleuchtet ist. Auch in der Nordrichtung geht es somit um Licht und Erleuchtung. Die große heldenhafte Reise des Nordens kann man umso besser bestehen, je vollständiger man ist, denn dann schöpft man aus allen Potenzialen und Fähigkeiten, die man hat.

Der Archetyp des Nordens ist der Kolibri. Er ist derjenige, der diese Heldenreise immer wieder besteht. Es gibt unter ihnen Zugvögel, beispielsweise den Rubinkehlkolibri, die überqueren den über 1000 km breiten Golf von Mexiko. Ein winziges Vögelchen von gerade einmal drei Gramm Gewicht macht sich auf eine Reise von dreitausend Kilomentern, davon tausend ohne jede Rast- oder Futtermöglichkeit über Wasser. Wie kann man so etwas überhaupt schaffen? Dieser Kolibri fragt nicht danach, wie es geht, er zweifelt nicht: er macht es einfach. Und besteht.
Auch in seiner Nahrung kann er Vorbild sein: er wendet sich nur den Blüten zu, er trinkt nur den Nektar. Wie sieht es mit uns aus? Kannst auch Du das von Dir behaupten, nur den Nektar, das Ambrosia der Götter zu trinken?
Gehe Deinen eigenen Weg, werde Du selbst, ruft der Kolibri Dir zu. Auch in seiner Ruhe ist der Kolibri Dir Vorbild: bei allem schnellen Flügelschlag scheint er doch in der Luft stillzustehen vor der Blüte. So darfst auch Du dazu finden, in aller Hektik und allem Getriebe des Alltags in Dir selbst zu ruhen, ein wahrer Pol der Ruhe zu sein.
Zu wissen wo man herkommt und wo man hingeht, das ist wie ein Kompass für die eigene Seelenlandkarte. Die Vergangenheit, die Ahnen zu kennen und zu verstehen. Die Ahnen der Familie ebenso wie die eigenen Vorleben. So findet man die Richtung auf seinem Seelenweg, und kann diesen weitergeben: den eigenen Kindern und den eigenen zukünftigen Inkarnationen.
Welchen Weg willst Du beschreiten: den des Rädchens im Getriebe oder den der Heldin und des Helden? Starte noch heute, sei wie der Kolibri, ist die Lehre des Nordens. Dann hast Du diese Himmelsrichtung des Medizinrads gemeistert.
Osten - Einssein mit dem Göttlichen
Folgt mir nach, hat er gesagt. Wer mir nachfolgt, wird den Tod nicht schmecken. Ein so großes Vorbild ist er, dieser Jesus. Scheinbar unerreichbar in dem, was er war und tat. So lehrt es oftmals immer noch die Kirche. Wir hier, er da, nie könnten wir sein wie er. Doch, das können wir. Das ist die Lehre des Ostrichtung des Medizinrads. Jesus sagte: folgt mir nach. Sterben und dennoch weiterleben, Einssein mit dem himmlischen Göttlichen und Einssein im heiligen Geist, das ist auch unser Weg. Im Osten darfst Du ihn gehen lernen.
Das ist das Ziel, dieses Einssein mit dem Göttlichen. Zu erkennen, dass man aus dem Licht kommt, wieder ins Licht geht und niemals etwas anderes war als immer nur Licht. Zu sehen, dass die Finsternis nur die Abwesenheit von Licht ist und diese deswegen auch keine eigene Kraft hat. Es ist wie in der Physik: Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht. Licht ist die schöpferische Energie und das ewig Seiende.

Es ist eine unserer vornehmsten Aufgaben, uns emporzuschwingen ins Licht, ins Göttliche. Denn das All-Eine ist es, der uns hinausgesandt hat und gesagt: geht hinaus uns mehret euch, machet euch die Erde untertan. Doch niemals nur um unserer Selbst willen. Denn der Spirit ist nicht nur in uns und wir in ihm, sondern in der gesamten Schöpfung und er in ihr. Es gibt nichts anderes als Spirit, als Gott, als Licht.
Es gibt dieses wunderbare Zen-Paradoxon: das Klatschen mit einer Hand. Doch wie geht das? Es ist ein Bild für die Einheit und das ewig Ungetrennte. Es ist ein Bild dafür, dass es in Wahrheit nichts gibt außer dem Licht, dem Göttlichen. Dass auch wir nur göttliches Licht sind, geschickt auf eine Mission, zu erkennen, wer wir wirklich sind, was wir vermögen. Wir sind selbst die Klatschenden - und gleichzeitig das Geräusch des Klatschens.
Doch wozu das Ganze, was soll das überhaupt? Dieser Weg, diese scheinbare Trennung, welche Bedeutung hat das? Welche Bedeutung hat das für Dich, für einen jeden? Dies ist die Frage nach der Bestimmung, das, was Dich wirklich führen, lenken und leiten sollte in Deinem Leben. Die wahre Bestimmung liegt in der Zukunft und zieht uns zu sich hin: von der- und demjenigen, zu dem und zu der wir einst werden.
Um diese wahre Bestimmung zu finden, bedarf es zu erkennen, dass der lineare Zeitfluss nur eine Illusion ist. Aus höherer Sicht ist alles gleichzeitig, und noch dazu ist alles in uns enthalten, sind wir doch selbst das göttliche Licht. So werden wir nicht nur von der Vergangenheit, sondern ebenso von unserer Zukunft bestimmt, dies zu erkennen ist eine der Lehren des Ostens im Medizinrad.

Der Archetyp des Ostens ist der Kondor, ebenso auch der Adler. Er, der sich scheinbar mühelos emporhebt und mit Leichigkeit in höchste Höhen fliegt. Der Sonne, dem Göttlichen entgegen, der Einheit so nahe und doch entgeht ihm und seinem scharfen Auge nichts, was unter ihm vorgeht.
Der Kondor kann auch uns emporheben und mitten in die Sonne fliegen, ins wahre Licht, den Spirit, wo wir, bildlich gesprochen, mit Gott selbst an einem Tisch sitzen dürfen. Die wahre Einheit, das große Loslassen von allem irdischen Dasein, jeder Anhaftung, jedem Müssen. Der große endgültige Tod, der doch das Leben selbst ist.
Doch sind wir zunächst in unsere Bestimmung gesandt, um uns zu bewähren im Leben, an dem Platz, an dem wir gerade stehen und gehen. Wir sollen und dürfen unseren Weg bewusst gehen, nicht blind, sondern sehend. Sehend wie der Kondor, der aus der großen Höhe noch das Kleinste erkennt - und der dann wieder zur Erde zurückkehrt um dort sein Leben zu leben. Ebenso sind auch wir hier auf die Erde gekommen und erfüllen so unser individuelles Sein mit Wert.
Der Kreis des Medizinrads beginnt aufs Neue

So schließt sich der Kreis des Medizinrads: denn die Bewährung im Täglichen und Alltäglichen führt uns vom Osten wieder zurück in den Süden, von dem aus wir unseren Weg begonnen haben: Wir sind dieselben wie vorher, diejenigen, die wir immer schon waren, doch neu auf dem Weg: reifer, weiser, bewusster durch die Reise durch das Rad.
Wer sich bewusst auf diese Reise begibt, wird verstehen: wir befinden uns immer und fortwährend in diesem Medizinrad, es ist ein
immerwährender Zyklus, ohne wirklichen Anfang und ohne Ende, denn alles war und alles ist und alles wird - wer möchte das unterscheiden? Beginne jetzt,
diese Reise bewusst zu erleben!
Näheres über den Schamanen Rolf Liefeld