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Der Schamane

Karma schamanisch heilen

Karma schamanisch gesehen
(© Noppakun, Dreamstime)
Dein Karma, die Summe all Deiner Taten über die Zeiten hinweg

Karma kann schamanisch bereinigt werden. Voraussetzung hierfür ist, es zu erkennen. Auf diesem Weg begleite ich Dich als Schamane gerne.

Was ist Karma?

Ganz allgemein bedeutet Karma "Tat, Wirken". Spirituell gesehen heißt dies, dass jede Tat eine Folge hat. Eine Tat, die folgenlos ist, gibt es nicht. Deshalb sieht man Karma in den östlichen Religionen als die Summe der guten und schlechten Taten. Hieraus wird oft allzu einfach abgeleitet, dass man sich ein schweres Schicksal ebenso "verdient" habe wie ein leichtes. Doch so einfach ist es nicht, denn es könnte sich auch um eine selbstgesteckte Lernaufgabe der Seele handeln.

Noch allgemeiner lässt sich Karma definieren als das Bedürfnis der Seele nach Erlebnissen und Erfahrungen, die ihr bei der Lernaufgabe helfen. "Belohnung" und "Bestrafung" sind dabei subjektive Beurteilungen des Ich. Zunächst einmal sind es nur Ereignisse: Reaktionen anderer Seelen, des Schicksals, der Psyche und weiteres mehr. Die Bedürfnisse der Seele können hierbei ganz andere sein als Deine eigenen, die Du kennst.

Als Schamane begleite ich Dich dabei, Ursachen Deines aktuellen Schicksals sowie Deine Seelenbedürfnisse zu erkennen und Dir bei der Bereinigung unerwünschter Einflüsse zu helfen. Worum es immer geht beim Karma aus seelischer Sicht, ist: Lernen, Anerkennen und Einsicht.

Karmische Ursachen schamanisch enthüllen

Was wir brauchen, um Karma wirklich zu verstehen, ist der erkennbare Zusammenhang zwischen einer bestimmen Ursache (also Gefühl, Gedanke, Absicht, Tat) und deren Folgen. Im Alltag sind solche Folgen oft leicht zu erkennen: man langt als kleines Kind auf die heiße Herdplatte, und es tut weh. Man drückt den Knopf an der Fußgängerampel, und sie wird grün. Doch wie ist es, wenn Ursache und Wirkung weit auseinander liegen in Zeit und Raum? Gelingt es uns dann noch, die eigene Handlung mit einer erlebten Wirkung zusammenzubringen? Richtig schwierig wird es, wenn die Handlung für ein heutiges Schicksal in früheren Leben liegt - einem eigenen oder einem Ahnen der Familie.

Karma durch Rückführung heilen

Der Weg in die Rückführung
(© Perez Vöcking, Pixabay)
Der schamanisch begleitete Weg in die Kindheit oder frühere Leben heilt Karma

Wenn die Ursache Deines aktuellen Schicksals in Deiner eigenen Seelenvergangenheit liegt, bietet sich eine Rückführung an. Das ist vor allem dann gegeben, wenn Dein Schicksal im Hier und Jetzt Dir nicht erklärbar erscheint. In einer Rückführung kannst Du Deiner Seele in einer geführten Reise gestatten, in Raum und Zeit dorthin zu reisen, wo die Ursache des Karmas liegt.

Der Vorteil der schamanischen Heilarbeit in der Rückführung liegt darin, dass sie jenseits von Raum und Zeit stattfindet. So kann ein vergangenes Leben geheilt werden, obwohl es schon vorbei ist, und die Auswirkungen zeigen sich in der Gegenwart.

Jedes intensive Erlebnis hat karmische Folgen, denn es ist mit starken Gefühlen verbunden. Diese prägen sich besonders fest in die Seele ein, inklusive der dammit verbundenen Beurteilungen und Glaubenssätze. Angenommen, man wurde einmal in einem Leben Opfer einer Vergewaltigung und hätte sich daraufhin selbst geschworen, nie wieder Sex zu wollen – dieses "nie wieder" würde bis in die Gegenwart reichen. Ein Schwur ist ein sehr starker karmischer Impuls. Ist der Impuls erst einmal erkannt, kann er während der Rückführung bearbeitet werden, damit die Seele heilen darf.

Familienkarma über Ahnenarbeit heilen

Ahnen geben Karma weiter
(Pixabay, PixelAnarchy)
Die Ahnen geben Karma über viele Generationen weiter

Schamanische Ahnenarbeit ist hilfreich, wenn die Quelle das aktuelle Schicksal in der Familienvergangenheit liegt. Es können durchaus gut gemeinte Wünsche sein, die bestimmte Ahninnen und Ahnen weitergegeben haben, beispielsweise keusch vor der Ehe zu leben, immer lieb und nett zu sein oder etwas Bestimmtes zu tun oder zu unterlassen.

Da solche Wünsche karmisch wirksam sind, und die eigene Lebensplanung ganz anders aussehen kann, kann der ursprünglich als Segen gemeinte Wunsch schnell zum Fluch werden. Solche Beeinflussungen lassen sich in der schamanischen Ahnenarbeit herausfinden und bei Bedarf transformieren oder aus der Welt schaffen.

Die karmische Aufgabe schamanisch erkennen

Hierfür bieten sich schamanische Reisen ähnlich einer Rückführung an. Entweder Du reist selbst und erfährst als inneres Wissen, was Dein Plan für dieses Leben ist, oder ich hole sie für Dich. Beides ist möglich und liefert gute Ergebnisse.

Wenn Du selbst diese Seelenreise antrittst, kann es sein, dass Du in einem früheren Leben landest, wenn dies dazu beiträgt, Dir besonders gut klar zu machen, worum es im aktuellen Leben geht. Oder Du kommst zu einem Ereignis in diesem Leben, wo Deine Aufgabe für Dich besonders deutlich wurde. Die innere Gewissheit, die Du hier erlangst, kann es Dir leichter machen, Deinen Weg zu gehen und die dafür passenden Entscheidungen zu treffen.

Karma direkt schamanisch bearbeiten

Magie wirkt dauerhaft
(Wikimedia Commons, gemeinfrei)
Magische Beeinflussungen bleiben wie in Stein gemeißelt, bis sie wieder aufgehoben werden

Auch eine direkte Bearbeitung – und damit Verbesserung – Deines Karmas ist auf schamanische Art möglich. Hier sind Glaubenssätze und Prägungen zu nennen: sie führen wie auf Schienen. Bei der schamanischen Arbeit ist es möglich, sie zu löschen und zu transformieren. Neue Glaubenssätze dürfen ins Leben kommen. Sie zu verändern ändert Schritt für Schritt auch das Karma.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind magische Beeinflussungen durch Verfluchungen, Verwünschungen und Schwüre, auch starke Wünsche gehören dazu. Diese können aus diesem Leben kommen, oder auch aus früheren. Sie zu bearbeiten kann sehr starke karmische Verbesserungen bringen.

Wie schnell wirkt Karmaarbeit?

Wenn Du Karma schamanisch bearbeitet hast, ist es in dem Moment bereits geschehen und damit gilt eine neue Realität. Gerade, wenn es um Schicksalsereignisse geht, kann es dennoch sein, dass sich die Ergebnisse dieser Arbeit erst später zeigen. Vor allem starke Schicksalsereignisse sind im Universum oft langfristig vorbereitet, und wenn Du umsteuerst, kann es noch dauern, bis Du davon in seinem Leben etwas merkst. Wie lange, ob Tage, Wochen, Monate oder länger, ist kaum vorherzusagen. Wichtig an der Arbeit ist die Richtungsänderung.

Karma, gute Taten und Erleuchtung

Karma und Erleuchtung
(Pixabay, bearbeitet)
Wahre Einsicht in Karma ist ein Schritt auf dem Pfad zur Erleuchtung

Das Wichtigste, was Du in jeglicher Karmaarbeit erlangst, ist Einsicht. Denn ohne sie ist es wie mit der christlichen Nächstenliebe, wenn man sie nur als Pflicht sieht. Dann sind gute Taten ebenfalls nur eine blinde Pflichtübung. Eine "gute Tat" in bösem Geist ist weniger wert vor der eigenen Seele, da sie lieblos oder sogar aus Berechnung geschieht.

Die Folgen einer Tat wirklich zu erkennen - am besten durch Erinnerung an dieses und frühere Leben und Taten stärkt den dringenden WUNSCH nach guten Taten. Das ist etwas ganz anderes als die Angst vor karmischer Strafe.

Diese positive Energie ist es, die Karma aufheben kann, was nichts anderes heißt, als seine Lernaufgabe zu bewältigen. Da weißt Du dann auch, wieso es wichtig ist, mit gutem Beispiel und guten Taten voranzugehen - und das sogar, ohne Dank oder Gegenleistung zu erwarten, denn dann wäre es wieder Berechnung. Das ist der Weg echter, selbstloser Liebe.

Und wenn Du das geschafft hast, wirst Du frei zu entscheiden, ob Du nochmals wiedergeboren werden oder nach diesem Leben gehen willst. Wenn Du aus echter Erkenntnis sehend geworden bist und die Folgen Deiner Taten mit dem Herzen und dem Geist verstehst, lernst Du, Dein Schicksal aktiv zu gestalten.